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Folie > Kunststofffolie, umgangssprachlich auch Plastikfolie genannt, ist ein dünnes Blatt aus Kunststoff. Es wird zunächst in Endlosbahnen gefertigt, aufgerollt und später in passende Stücke geschnitten. Dickeres Material kann nicht aufgerollt werden und heißt daher Tafel.

Kunststofffolien bestehen vielfach aus Polyolefinen wie Polyethylen (PE) hoher und niedriger Dichte oder Polypropylen (PP). Daneben eignen sich aber auch Polyvinylchlorid (PVC), Polystyrol (PS), verschiedene Polyester sowie Polycarbonat (PC). Dagegen wird Cellophan aus Cellulose (Verfahren analog zu Viskose, jedoch aus Schlitzdüsen) hergestellt, kann aber mit Kunststofffolie beschichtet sein.

Häufig werden auch Mehrschicht-Verbunde aus einer Kombination unterschiedlicher Kunststoffe hergestellt. Damit können bestimmte Eigenschaften, wie beispielsweise das Permeationsverhalten verbessert werden.

Kunststofffolien erhält man durch Gießen, Kalandrieren oder Extrudieren. Nach DIN 55405 versteht man unter einer Folie einen flächigen, flexiblen Packstoff aus Metall oder Kunststoff. Die Mindest- oder Höchstdicke hängt vom Werkstoff ab. Kunststofffolien haben eine Dicke von 1,5 mm. Folien mit einer stärkeren Dicke werden meist Platten/Tafeln genannt.

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